SEGMENsensor Näherungssensoren
Näherungssensoren für extreme Umgebungen Druck · Temperatur · Schweißfeld · Analog
Standard-Induktivsensoren sind für etwa -25 °C bis +70 °C ausgelegt, ohne Druck auf der aktiven Fläche und für normale Maschinenumgebungen. Die fünf SEGMENsensor-Baureihen decken die Einsatzbedingungen ab, an denen ein Standardsensor scheitert: Hydraulikdruck, Hitze und Kälte, Schweißfelder und Abstandsmessung – typisch in Hydraulikzylindern, im Maschinen- und Anlagenbau und an Schweißstationen.
- Druckfest
- bis 1000 bar
- Temperatur
- bis +200 °C
- Schweißfeld
- 150 mT
- Typen
- 587 Bestellnummern

Das Wichtigste in Kürze
Die Näherungssensoren für extreme Umgebungen von SEGMENsensor umfassen fünf Baureihen mit 587 Bestellnummern für Einbaustellen, an denen ein Standard-Induktivsensor (ca. -25 bis +70 °C) versagt: Hydraulikdruck auf der aktiven Fläche, Hitze und Kälte, magnetische Schweißfelder sowie Abstandsmessung mit Analogausgang. Die Baureihe wählen Sie nach der Bedingung am Sensor.
- Druckfeste Sensoren SGI-HP sind in M8/M12 für 500 bar und in M18 für bis zu 1000 bar ausgelegt.
- Hochtemperatur-Induktivsensoren SGI-HT gibt es für +120 °C oder +150 °C.
- Kapazitive Sensoren SGC-HT erreichen +180 °C, im geteilten M30-Typ (T200) +200 °C, und erfassen auch nichtmetallische Objekte.
- Schweißfeldfeste Sensoren SGI-WR sind unempfindlich gegen Magnetfelder bis 150 mT.
- Analogsensoren SGI-AO geben 4–20 mA oder 0–10 V über Messbereiche bis 10 mm aus; die Mindestbestellmenge beträgt bei allen Baureihen 1 Stück.
Kurz erklärt
Welcher Näherungssensor für raue Einsatzbedingungen?
Entscheidend ist die Bedingung an der Einbaustelle. In Hydraulikzylindern einen druckfesten Sensor einsetzen (500 bar in M8/M12, bis 1000 bar in M18). Oberhalb von +70 °C einen Hochtemperatur-Induktivsensor (bis +150 °C) oder einen kapazitiven Sensor (bis +200 °C mit dem geteilten Typ T200) wählen. Neben Schweißanlagen einen schweißfeldfesten Sensor (150 mT) verwenden. Soll der Abstand gemessen statt nur geschaltet werden, einen Analogsensor mit 4–20 mA oder 0–10 V einsetzen.
Baureihen
Fünf Baureihen, 587 Bestellnummern

Druckfest induktiv
M8 / M12 für 500 bar mit Keramikfläche und IP67 / IP69K; M18-Typ für Hydraulikzylinder in Druckstufen bis 1000 bar.
Zur Baureihe →
Hochtemperatur induktiv
Temperaturstufen T120 und T150 sowie Tieftemperaturtypen L30, aktive Fläche aus PTFE, M8–M30.
Zur Baureihe →
Hochtemperatur kapazitiv
Erfasst metallische und nichtmetallische Objekte; Temperaturstufen T120–T200, Kältetypen L30 / L40, einstellbarer Schaltabstand.
Zur Baureihe →
Schweißfeldfest
Unempfindlich gegen Gleich- und Wechselfelder beim Schweißen; PTFE-beschichtetes Messing widersteht Schweißspritzern. M8–M30.
Zur Baureihe (englisch) →
Induktiv mit Analogausgang
Stetiges Abstandssignal mit Strom-, Spannungs- oder Doppelausgang; D6.5, M8 und M12; Wiederholgenauigkeit 0,02 mm.
Zur Baureihe →Auswahl
Baureihe nach Einsatzbedingung wählen
| Bedingung am Sensor | Baureihe | Kennwert |
|---|---|---|
| Aktive Fläche in Hydrauliköl unter Druck | SGI-HP druckfest | 500 bar (M8/M12), bis 1000 bar (M18) |
| Umgebung über +70 °C, Metallobjekt | SGI-HT Hochtemperatur induktiv | +120 °C / +150 °C |
| Umgebung über +70 °C, nichtmetallisches Objekt oder Füllstand | SGC-HT Hochtemperatur kapazitiv | bis +200 °C (T200) |
| Kältebereiche unter -25 °C | SGI-HT L30 / SGC-HT L30, L40 | -30 °C / -40 °C |
| Neben Widerstands- oder MIG/MAG-Schweißen | SGI-WR schweißfeldfest | Schweißfeldfestigkeit 150 mT |
| Abstand messen statt nur Ein/Aus | SGI-AO analog | 4–20 mA / 0–10 V, bis 10 mm |
Für Standardbedingungen (-25 °C bis +70 °C) siehe das komplette Programm induktiver Näherungssensoren.
Einsatzbeispiele
Typische Einbaustellen im Maschinen- und Anlagenbau
In der Hydraulik sitzt die aktive Fläche oft direkt im Öl: Für die Endlagenabfrage in Hydraulikzylindern ist die druckfeste Baureihe SGI-HP vorgesehen. An Öfen, Trocknern und warmen Werkzeugen, wo die Umgebung über +70 °C liegt, arbeiten SGI-HT (Metallobjekte) und SGC-HT (auch Nichtmetalle und Füllstände). In Kühl- und Kältebereichen unter -25 °C kommen die Tieftemperaturtypen L30 und L40 zum Einsatz. An Widerstands- und MIG/MAG-Schweißstationen verhindert SGI-WR Fehlschaltungen durch Schweißfelder bis 150 mT. Wo die SPS einen Spalt oder eine Position als Messwert braucht, liefert SGI-AO ein stetiges 4–20-mA- oder 0–10-V-Signal.
FAQ
Häufige Fragen
Was gilt bei einem Näherungssensor als extreme Umgebung?
Jede Bedingung außerhalb der Auslegung eines Standardsensors: Druck auf der aktiven Fläche, Umgebungstemperaturen über +70 °C oder unter -25 °C, starke Magnetfelder durch Schweißstrom oder eine Anwendung, die einen gemessenen Abstand statt eines Ein/Aus-Signals benötigt.
Gibt es einen Sensor, der hohen Druck und hohe Temperatur zugleich verträgt?
Im aktuellen Programm nicht. Die druckfesten SGI-HP-Typen arbeiten von -25 °C bis +70 °C. Nennen Sie uns Druck und Temperatur gemeinsam, dann prüfen wir die Möglichkeiten.
Sind alle Baureihen CE- und RoHS-konform?
Ja. Für alle fünf Baureihen liegen CE- und RoHS-3-Unterlagen (Richtlinie 2011/65/EU in der durch (EU) 2015/863 geänderten Fassung) vor; wir stellen sie auf Anfrage mit Ihrem Angebot bereit.
Wie sind die SEGMENsensor-Bestellnummern aufgebaut?
Jede Bestellnummer codiert Baureihe, Gehäuse, Einbauart, Schaltabstand, Ausgang, Anschluss und Auslegung, zum Beispiel SGI-HP12S-015PA-Q4-L69. Die jeweilige Baureihenseite erklärt den Schlüssel.
Technische Leitfäden
Auswahl- und Installationshilfen zu diesen Baureihen
Angebot für Näherungssensoren für extreme Umgebungen anfordern
Nennen Sie uns Ihre Spezifikation – unsere Ingenieure antworten innerhalb von 24 Stunden.
SEGMEN Industrial Development Co., Ltd. · Shenzhen, China · info@segmensensor.com · +86 138 2870 4591